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Ausbildungsversicherung - Was ist das und wozu braucht man sie?

Mehrjähriges Studium oder eine berufliche Ausbildung, Führerschein, Auto – die Wünsche vieler Jugendlicher kurz nach dem Schulabschluss sind teuer. Meist sind sie nur mit tatkräftiger Unterstützung der Mütter, Väter und Großeltern zu stemmen. Viele Eltern entschließen sich daher, eine Ausbildungsversicherung abzuschließen. Mit monatlich gezahlten Beiträgen in geringer Höhe soll dem Kind so ein guter Start ins Leben ermöglicht, schon recht früh die Zukunft des Kindes bzw. der Kinder abgesichert werden.

Eine Ausbildungsversicherung ist eine besondere Form der Lebensversicherung. Sie ist quasi wie eine Kapitallebensversicherung, eine Mischung aus Versicherung und Geldanlage, mit einer kombinierten Risikolebensversicherung. Sie stellt als kapitalbildende Lebensversicherung eine finanzielle Vorsorge für die Zukunft der Kinder dar.

Todesfall: Was passiert, wenn der Versicherungszahler stirbt?
Bei der Ausbildungsversicherung wird die vereinbarte Versicherungssumme zu einem bestimmten Zeitraum, meist der 18. oder 21. Geburtstag des Kindes, ausgezahlt. Oftmals wird eine Zeitspanne von mindestens zwölf Jahren angesetzt. Versichert wird dabei der Beitragszahler, also ein Elternteil, ein Pate oder auch Oma und Opa. Stirbt der Versicherungszahler vor Ablauf der Police, so übernimmt die Versicherungsgesellschaft die restlichen Beiträge. Der Nachwuchs ist finanziell abgesichert. Versicherungsnehmer sind die Beitragszahler, als Begünstigter wird der Nachwuchs eingesetzt.

Diese Policen werden von vielen Versicherungen, wie unter anderem der Allianz, Huk Coburg, Axa oder der Debeka, angeboten. Interessieren Sie sich für eine Ausbildungsversicherung, dann führen Sie einen anonymen Vergleich der Leistungen und der Kosten für eine Ausbildungsversicherung durch.

Wann und was leistet eine Ausbildungs-Versicherung?


> Der Zeitpunkt der Auszahlung
Als Startschuss in das Erwachsenenleben zahlt die Versicherung zum gewünschten Termin des eigenen oder des Patenkindes. Spätester Fälligkeitstermin für diese Verträge ist das Erreichen des 25. Lebensjahres des Kindes. Die Auszahlung der Versicherungssumme erfolgt entsprechend des Ausbildungsvertrages, und dieser lässt sich sehr unterschiedlich gestalten. In der klassischen Variante zahlt die Versicherung den angesparten Betrag einschließlich Zinsen und Überschussbeteiligung (und natürlich abzüglich aller Kosten) zum vereinbarten Termin aus. Aber auch eine monatliche Auszahlung in Raten kann gewählt werden. Diese ist dann oft auf fünf bis sechs Jahre ausgelegt. Für Studenten ist das besonders günstig, da ihnen diese konstanten Beträge helfen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem gibt es auf den noch nicht ausgezahlten Teil der Versicherungssumme weiter Zinsen. Auch eine Kombination beider Methoden ist bei vielen Versicherungsgesellschafen möglich. Schauen Sie hier bereits vor Vertragsabschluss genau hin, denn je später Sie die Entscheidung für die Art der Auszahlung haben, desto flexibler bleiben Sie. Zu den Leistungen gehört auch die Übernahme der Beitragszahlungen, wenn der Versicherungsnehmer stirbt.

 > Die Verwendung des Guthabens
Die Summe der Ausbildungsversicherung darf, obwohl der Name das suggeriert, nicht nur für die Begleichung von Ausbildungskosten verwendet werden. Natürlich kann auch der Führerschein, das erste gebrauchte Auto oder die Einrichtung des Zimmers in der Wohngemeinschaft damit bezahlt werden. In der Regel hat der Nachwuchs also freie Hand beim Geldausgeben. Bei manchen Policen darf der Beitragszahler jedoch mitentscheiden, wofür die Summe verwendet wird. Das Guthaben wird in der Regel an den Begünstigten, also an den Nachwuchs selbst, ausgezahlt. Der Versicherungsnehmer hat aber das Recht, den Begünstigten auch zu ändern. Niemand ist also gezwungen, Geld an Nachkommen, Enkel oder Patenkinder auszahlen zu lassen, die die Erwachsenen ablehnen und keinen Kontakt mehr haben möchten.



Ist die Ausbildungsversicherung relevant für das Bafög?

Das Abitur in der Tasche, einen Platz an der Uni sicher. Doch gibt es den präferierten Studiengang nicht an der nahe liegenden Universität, dann steht mit dem Schritt in die weitere Ausbildungsform und ins Erwachsenenleben auch der Auszug aus dem Elternhaus an. Eine Wohnung bzw. ein WG-Zimmer in einer anderen Stadt, die Einrichtung – das alles ist mit Kosten verbunden. Hilfreich kann dabei die Ausbildungsversicherung sein, die den Lebensunterhalt des Kindes absichern kann. Zusätzlich steht vielen Studierenden trotzdem Bafög zu. Beim Ausfüllen des Bafög-Antrages kommt man allerdings ins Grübeln. Muss angegeben werden, dass eine Ausbildungsversicherung besteht? Hat diese also Einfluss auf mein Vermögen?
Hierbei ist vor allem wichtig, wann die Versicherungssumme ausgezahlt wurde. Wurde diese bereits an den begünstigten Nachwuchs ausgezahlt, so erhält er damit ein Barvermögen, was im Antrag für BAföG natürlich auch unter Vermögen angegeben werden muss. Läuft der Vertrag noch, so wird er nur dem Vermögen des Versicherungsnehmers (meist sind das die Eltern) angerechnet. Der jugendliche Antragsteller muss ihn also nicht aufzählen. Wird jedoch die Unterhaltsverpflichtung der Eltern überprüft, dann findet wiederum die Versicherung als Teil des Vermögens Berücksichtigung. 
Man sollte keine Scheu haben, Fragen beim Ausfüllen des BAföG-Antrages auch dem verantwortlichen Berater des BAföG-Amtes zu stellen. Dadurch können fehlende Angaben gleich ergänzt werden - das erspart oftmals Zeit. 

Pro und Contra einer Ausbildungsversicherung


> Vorteile einer Ausbildungsversicherung
Diese Form der Versicherung eignet sich sehr gut für das Ansparen kleinerer Beträge. Das kommt vor allem jungen Eltern zugute, die noch über ein sehr geringes Einkommen verfügen. Geraten sie in finanzielle Schwierigkeiten, können sie den Vertrag beitragsfrei stellen lassen. Auch als Pate für ein Neugeborenes oder als Onkel oder Tante sind die Verträge ein ideales Geschenk zur Geburt oder zur Taufe. Die Ausbildungsversicherungen sind recht flexibel gestaltet, eine Erhöhung der Versicherungssumme oder die Freistellung von der Beitragszahlung sind möglich. 

> Nachteile einer Ausbildungsversicherung
Ausbildungsversicherungsverträge sind Kapitallebensversicherungen, die nur mit einer geringen Rendite aufwarten. Gerade in den ersten Jahren schmälern Verwaltungskosten und Abschlussgebühren die Erträge. Ertragreicher werden sie, wenn sie als fondsgebundene Lebensversicherung angelegt werden. Doch damit steigt auch das Risiko für den Versicherungsnehmer. Ihre Erträge müssen außerdem bei der Auszahlung versteuert werden.

Nachteile gibt es auch für Empfänger von Sozialleistungen. Versicherungsnehmer ist der Beitragszahler, nicht das begünstigte Kind. Diese Policen werden beim Versicherungsnehmer als Vermögen angerechnet, sie müssen im Bedarfsfall aufgelöst werden, wenn das nicht als unwirtschaftlich dargestellt werden kann. Das gilt allerdings auch für alle anderen Sparvarianten. 

Für wen ist der Abschluss einer Ausbildungsversicherung sinnvoll?

Diese Kapitallebensversicherung ist für diejenigen Menschen geeignet, die mit kleinen Beiträgen sehr früh einen Kapitalbetrag ansparen wollen und dabei kein Risiko eingehen möchten. So lässt sich zum Beispiel auch ein Teil des Kindergeldes für die Beiträge verwenden. Schon mit Zahlungen ab 15 Euro im Monat kann über die Jahre hinweg ein kleines Vermögen zusammenwachsen. Außerdem können oft zusätzliche Einzahlungen, zum Beispiel die Beihilfe zur Geburt oder andere Geldgeschenke, vorgenommen werden. Die Versicherung spricht also vor allem sehr junge Eltern und Verwandte oder Paten an. Sie profitieren von den langen Vertragslaufzeiten und dem Zinseszinseffekt beim Sparen. Die zugesagten Verzinsungen sind allerdings inzwischen bei allen Kapitallebensversicherungen sehr niedrig geworden, Abschluss- und Verwaltungskosten sowie Provisionen drücken zusätzlich den Ertrag. Dafür gelten die Auszahlungen bei den Versicherungsgesellschaften als sehr sicher. Abgeschlossen werden, können diese Versicherungen sowohl von den Eltern als auch von Paten oder Verwandten wie Onkel und Tante. Frauen zahlen aufgrund ihrer längeren Lebenserwartung übrigens geringere Beiträge als die Herren gleichen Alters. Natürlich zielen solche Verträge auch auf Großeltern, zu empfehlen sind sie hier jedoch nicht. Dafür ist das Risiko des Todes und der Beitragsübernahme durch die Versicherung zu hoch. Das führt zu teuren Beiträgen. Außerdem amortisieren sich die Kosten bei kurzen Laufzeiten nicht. So kann keine wirtschaftliche Rendite erzielt werden. Omas und Opas könnten die sogenannten „Enkelpolicen“ interessieren. Hier wird ebenfalls Kapital angespart, jedoch nicht zu einem festen Termin ausgezahlt. Ihre Enkel können später in diesen Vertrag einsteigen und erwerben so den Grundstock für eine private Altersvorsorge.

Sparplan als Alternative zur Ausbildungsversicherung?

Junge Eltern können nicht früh genug beginnen zu sparen. Großer Vorteil der Versicherungsvariante ist die lange Laufzeit der Police und die niedrigen Sparbeträge. Sicher gibt es viele Sparangebote als Alternative, doch für diese Bedingungen wird kaum ein Produkt angeboten. Die Auszahlung der Versicherung lässt sich flexibel gestalten. Wird die Police also sehr früh abgeschlossen, kann sie ihre Vorteile ausspielen. Bei Sparplänen werden oft deutlich höhere regelmäßige Einzahlungen erwartet. Viele lassen sich aber innerhalb von drei Monaten ohne Extrakosten kündigen. 
Zinsvorteile ergeben sich im Moment kaum, doch die Gebühren sind bei Banken und Kreditinstituten oft geringer als bei den Versicherungsgesellschaften. 

Möchten Sie eine Ausbildungsversicherungspolice für Ihr Kind oder Patenkind abschließen, so holen Sie sich unbedingt Informationen verschiedener Versicherungsgesellschaften ein. Achten Sie darauf, dass die Bedingungen Ihrer Anfrage, also Beitragshöhe, Vertragszeit und angestrebte Versicherungssumme stets identisch sind. Nur ein genauer Vergleich hilft Ihnen, die passende Ausbildungsversicherung zu finden. 

Auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk?

Die Kalendertage verstreichen – das Jahr ist bald zu Ende. Das heißt zugleich: Weihnachten rückt immer näher. Doch was schenkt man seinen Liebsten? Gerade bei den Kindern oder Jugendlichen ist es schwer. Viele scheinen schon alles zu haben, was die Spiel-Industrie parat hält. Eine Barbie-Puppe oder ein neues Rennauto bergen die Gefahr, dass der Spaß daran nach wenigen Wochen verblasst, die Kinder kein Interesse mehr daran haben.

Wenn Sie stattdessen vorsorgen, an die Zukunft denken, und etwas Sinnvolles schenken wollen, dann empfiehlt sich eine Ausbildungsversicherung. Mit dieser finanziellen Vorsorge, bei der in der Regel monatlich Beiträge gezahlt werden, kann später die Ausbildung gezahlt werden. Auch die Ausstattung der ersten eigenen Wohnung, eben weil der Jugendliche/ junge Erwachsene studienbedingt in eine andere Stadt zieht, kann auch damit beglichen werden. Eine Ausbildungsversicherung eignet sich als ideales Weihnachtsgeschenk. Es ist nicht nur ein Geschenk für das Kind, sondern auch für die Eltern. Sie wissen den Nachwuchs bereits gut abgesichert, müssen mitunter kein gewisses Kapitel für diese Zeit ansparen.