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Übernimmt Haftung für Bauherren: Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Finanzierung steht, das Grundstück ist ausgesucht, der Bauvertrag wurde abgeschlossen – jetzt kann es losgehen mit dem Bau des Eigenheims. Spätestens vor dem ersten Spatenstich sollten Sie als Bauherr aber eine spezielle Haftpflichtversicherung abschließen, denn für die Gefahren, die von Ihrer Baustelle ausgehen, müssen Sie haften. Während der Arbeit, aber auch bei Besichtigungen des Baus geschehen immer wieder Unfälle. In Deutschland ist es durch die Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch festgelegt, dass der Verursacher eines Schadens für die Beseitigung seiner Folgen einstehen muss. Diese Haftung gilt unbeschränkt, gehaftet wird mit dem gesamten Vermögen und auch mit zukünftigem Einkommen. Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung übernimmt die finanziellen Folgen der Haftungspflicht für die Bauherren. Eine solche Police wird unter anderem von der Allianz, der Huk Coburg und den VGH-Versicherungen angeboten. Verzichten können Sie auf den Abschluss solch einer Versicherung nur dann, wenn Sie das Eigenheim schlüsselfertig von einem Bauträger erwerben.

Laufzeit und Kosten einer Bauherren-Haftpflichtversicherung


Laufzeit

Die meisten Verträge der Bauherrenhaftpflicht beginnen mit der Beitragszahlung und enden mit dem Abschluss des Bauvorhabens. Spätestens jedoch nach zwei Jahren laufen sie aus, auch ohne Kündigung. Eine Verlängerung ist aber bei den Versicherungsgesellschaften problemlos möglich. 

> Wichtig zu wissen: Wenn der Bauherr selbst in die Immobilie einzieht, genügt eine private Haftpflichtversicherung. Sollte er das Gebäude allerdings vermieten, dann ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ratsam. 

Kosten
Diese spezielle Haftpflichtversicherung ist meist schon für einen geringen Beitrag erhältlich. Für die Errichtung eines Eigenheims beginnen die einmaligen Prämien schon ab 100 Euro. Die genaue Beitragshöhe richtet sich jedoch nach der Bausumme. Die wird meist schon bei Abschluss des Vertrages erfragt, die Versicherung nimmt aber eine endgültige Abrechnung erst nach Beendigung des Bauvorhabens vor. Bauherren müssen außerdem angeben, in welchem Umfang sie Eigenleistungen übernehmen. Viele Eigenleistungen erhöhen die Beiträge der Haftpflicht, denn das Risiko der Unfälle steigt dabei.

Wofür ist die Bauherrenhaftpflicht notwendig?

Von der Haftung freikaufen, kann der Bauherr sich auch dann nicht, wenn er gewisse Aufgaben an ein Bauunternehmen, einen Architekten oder einen Bauleiter überträgt. Er muss als Auftraggeber die Tätigkeit Dritter überwachen, muss stets einen Blick dafür haben, ob die Verkehrssicherungspflicht eingehalten wird. Wirft man ihm im Schadensfall hier Nachlässigkeit vor, so muss er für Personen- und Sachschäden aufkommen. Das kann eine erhebliche finanzielle Belastung werden. Die Kosten für die medizinische Versorgung verletzter Personen, Rehabilitationsmaßnahmen oder Umschulungen können sich zu Beträgen in Millionenhöhe summieren. Schließlich müssen alle Aufwendungen getragen werden, die bei der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit des Verletzten entstehen. Auch die Verpflichtung, lebenslange Renten zu zahlen, wenn Beeinträchtigungen bleiben, gehört dazu. Sachschäden müssen ebenfalls reguliert werden. Gerade wenn hochwertiges Arbeitsgerät beschädigt oder gar unbrauchbar geworden ist, kann auch hier eine beträchtliche Schadenssumme entstehen. 

Bauherren-Haftpflicht ist auch bei Bau in Eigenleistung nötig
Die Bauherrenhaftpflicht ist auch für jene Bauherren unbedingt notwendig, die ihr Haus in Eigenleistung errichten. Achten Sie jedoch darauf, dass die Versicherung nur dann abgeschlossen werden kann, wenn die Planung und Organisation des Baues in die Hände fremder Dritter gelegt wird. Auch dann helfen Freunde oder Bekannte oft mit, Architekten oder Gutachter betreten die Baustelle, Besucher bestaunen die Fortschritte. Versichert sind durch die Haftpflicht auch Schäden, die durch die Nutzung von angemieteten Arbeitsgeräten entstehen. Wirksamen Schutz vor den finanziellen Folgen der Haftung im Schadensfall bietet nur diese spezielle Haftpflicht. 


Die private Haftpflicht reicht beim Bau nicht!
Viele Bauwillige haben bereits eine private Haftpflichtversicherung oder auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgeschlossen. Diese trägt ein Bauherrenrisiko nur bis zu einer gewissen Bausumme. Hierfür lohnt sich ein Blick in die Police. Für kleinere Bauvorhaben (wie die nachträgliche Errichtung einer Garage oder eines Wintergartens etwa) kann beispielsweise die Haftpflichtversicherung ausreichend sein, für den Neubau eines Einfamilienhauses reicht die private Haftpflicht jedoch schon nicht mehr. Dann empfiehlt sich eine Bauherren-Haftpflichtversicherung. 


Die Pflichten eines Bauherren

Für das gesamte Geschehen auf der Baustelle ist letztendlich der Bauherr verantwortlich. Er muss daher alles unternehmen, dass keine Gefahren von der Baustelle ausgehen können, niemand verletzt werden kann und keine Gegenstände beschädigt werden. Vor versteckten Gefahren muss er warnen. Der Bauherr muss also die sogenannte Verkehrssicherungspflicht übernehmen. Dazu gehören die Einzäunung der Baustelle und ihre ordnungsgemäße Beleuchtung. Gruben sind abzudecken, Stolperstellen zu kennzeichnen. Alle bereits angelieferten Materialien müssen so gelagert werden, dass sie niemanden verletzen können. Das gilt auch bei aufkommendem Sturm oder Unwetter. Als Bauherr sind Sie außerdem verpflichtet, alle beauftragten Unternehmen sorgfältig auszuwählen. Diese müssen in ihrem Gewerk die notwendige Sachkunde aufweisen. 

Die Leistung der Bauherren-Haftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflicht reguliert die Personen- und Sachschäden, die durch Ereignisse auf der Baustelle entstanden sind. Sie übernimmt für Verletzte alle Kosten bis zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und zahlt auch lebenslange Renten, wenn die Beeinträchtigungen es nicht erlauben, die berufliche Tätigkeit wieder aufzunehmen. Beschädigte Gegenstände werden durch Reparaturen wieder in den Zustand vor dem Schadensereignis versetzt. Ist das nicht mehr möglich, dann wird der Zeitwert erstattet. Die Haftpflichtversicherung prüft zuerst, ob die Ansprüche des Geschädigten überhaupt berechtigt sind. Sie übernimmt auch die Kosten, wenn der Versicherungsnehmer im Streitfall vor Gericht gehen muss. Versichert sind im Rahmen der Police Schäden, die der Bauherr selbst, Familienangehörige oder seine helfenden Freunde verursachen.


Die passende Versicherung finden

Viele Versicherungsgesellschaften bieten die Bauherren-Haftpflichtversicherung an. Ein Vergleich der Bauherren-Policen lohnt sich. Da sich die Leistungen der Verträge sehr ähneln, kann sich die Entscheidung für oder gegen eine Versicherung am Preis orientieren. Als Bauherr sollten Sie darauf achten, dass die angefragten Bedingungen (Bausumme, Höhe der Eigenleistung) stets identisch sind. Unabhängige Internetportale helfen bei der Auswahl einer Bauherrenhaftpflicht. Neben Preis und Leistungen ist im Vergleich auch die Erreichbarkeit der Versicherungen zu beachten. Im Schadensfall hilft ein persönlicher Ansprechpartner oft schneller als eine anonyme Hotline.