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Jagdhaftpflichtversicherung: Was ist das?

Wer einen Jagdschein lösen oder verlängern möchte, muss bei der Beantragung bei der jeweiligen Jagdbehörde den Nachweis über eine Jagdhaftpflichtversicherung erbringen. Zudem müssen ehemalige Jäger solch eine Versicherungspolice vorweisen, wenn sie ihre Jagdwaffen behalten möchten. Diese wird von zahlreichen Anbietern offeriert. Die verschiedenen Policen einer Jagdhaftpflicht unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander, was einen Vergleich der zahlreichen Angebote unerlässlich macht. Neben der DEVK, der Gothaer oder der Allianz bietet unter anderem auch die r+v eine Jagdhaftpflichtversicherung an.

Brauchen Anwärter eines Jagdscheins eine Jagdhaftpflicht?

Für gewöhnlich sind die Teilnehmer für die Dauer des Lehrganges über die Jagdschule versichert. Sie schließt dafür eine Gruppenhaftpflicht- und Unfallversicherung ab. Sobald die letzte Prüfung zum Jäger bestanden ist und dem Anwärter das Prüfungszeugnis ausgehändigt wird, benötigt er eine eigene Jagdhaftpflicht. Nur mit dem Nachweis über diese Versicherung sowie dem Prüfungszeugnis kann der Jungjäger bei der Jagdbehörde erfolgreich seinen Jagdschein beantragen. Im Vorfeld lohnt sich ein eingehender Vergleich unterschiedlicher Jagdhaftpflichtversicherungen. Teilweise können die Prämien für Anwärter höher sein als für bereits zertifizierte Jäger.

 

Ist die Jagdhaftpflichtversicherung eine Pflichtversicherung?

Die Jagdhaftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung für alle Berufsjäger sowie Nichtberufsjäger. Der Grund dafür ist simpel: So gehen Jäger beim Jagen, beim Umgang mit Waffen sowie dem Hegen von Wildbestand spezielle Risiken ein. Nach dem Bundesjagdgesetz müssen diese über eine Jagdhaftpflicht versichert werden. Zudem sind Mindestbeträge bei den Versicherungssummen vorgeschrieben. Diese liegen bei Personenschäden bei 500.000 Euro und bei Sachschäden bei 50.000 Euro. Es ist jedoch zu bedenken, dass nach BGB § 823 jeder Jäger ohne Limit für die von ihm verursachten Schäden haften muss. Daher wird zu einer Versicherungssumme für Sachschäden sowie Personenschäden von zumindest 5.000.000 Euro im Allgemeinen geraten. Auch Vermögensschäden sollten inkludiert werden. Diese sind allerdings selten, weshalb eine Versicherungssumme von 100.000 Euro nach Angaben von Experten ausreichend ist. Für gewöhnlich umfasst die Jagdhaftpflichtversicherung ebenfalls eine besondere Tierhalterhaftpflichtversicherung, über die Schäden durch die Jagdhunde oder Beizvögel versichert sind. Der genaue Leistungsumfang der Police steht wie immer in starker Abhängigkeit zum jeweiligen Versicherungsangebot.

Jagdhaftpflichtversicherung: Welche ist die Beste?

Das Angebot an Jagdhaftpflichtversicherungen ist groß. Es ist schwierig, sich einen objektiven Überblick darüber zu verschaffen. Ein Heranziehen eines Versicherungsexperten ist daher ratsam. Außerdem testen einschlägige Fachzeitschriften regelmäßig die unterschiedlichen Anbieter von Jagdhaftpflichtversicherungen. Ihre unabhängigen Testergebnisse bieten eine gute Grundlage für die Auswahl der richtigen Jagdhaftpflicht. So ist 2014 beispielsweise die Jagdhaftpflichtversicherung von degenia im Tarif premium als sehr gut bewertet worden. Gleiches zählt für die Jagdhaftpflicht von Gothaer und die Jagdhaftpflicht im Tarif Top-Vit von GVO. Hervorgehoben wurde ebenfalls der hochwertige Versicherungsschutz der Jagdhaftpflichtversicherungen von LVM und Jagdhaftpflicht24. Neben den generellen Empfehlungen ist es bedeutsam, den individuellen Einzelfall nicht aus den Augen zu verlieren. Speziell nach Ihren Ansprüchen und Gegebenheiten sollte die Auswahl der Jagdhaftpflicht erfolgen. Überdenken Sie daher im Vorhinein, wie weit Ihr Versicherungsschutz bei dieser besonderen Police gehen soll und beziehen Sie diese Gedanken bei Ihrem Vergleich unterschiedlicher Jagdhaftpflichtversicherungen mit ein. So finden Sie für sich selbst die beste Jagdhaftpflicht. 

 

Lohnt sich ein Vergleich bei der Jagdhaftpflichtversicherung?

Aufgrund der Vielzahl der Angebote für Jagdhaftpflichtversicherungen empfiehlt sich dringend ein Vergleich. Der Versicherungsvergleich von Passt24 kann Ihnen dabei behilflich sein. Sie können nach Ihren Umständen und Gegebenheiten die passende Police zum besten Preis heraussuchen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Angebote, deren Prämienhöhe häufig von Faktoren wie Anzahl der Jagdhunde abhängt. Es ist daher wichtig, dass Sie nicht nur die Kosten der verschiedenen Jagdhaftpflichtversicherungen miteinander vergleichen, sondern ebenfalls die von der Versicherung gebotenen Leistungen. So sollte im Versicherungsschutz der Passus „die mittelbare als auch die unmittelbare Betätigung oder Unterlassung“ stehen. Dadurch gehen Sie sicher, dass Ihre Versicherung greift, wenn Sie beispielsweise versehentlich einen Hund anstelle eines Fuchses erschießen. Bezüglich der Waffen-Klausel gibt es diverse Unterschiede zwischen den Policen. Einige geben einen Versicherungsschutz auch außerhalb der Jagd, wozu beispielsweise das Reinigen von dem Gewehr oder Schießübungen gehören. Andere Versicherer beziehen sich ausschließlich auf die Jagd. Große Leistungsunterschiede existieren bei der Mitversicherung von Hunden. Teilweise besteht automatisch ein Versicherungsschutz für einen oder maximal zwei Jagdhunde. Andere Anbieter ermöglichen einen Schutz ohne zahlenmäßiges Limit. Außerdem verlangen einige Versicherer, dass die Tiere brauchbarkeitsgeprüft sind. Es kann ferner empfehlenswert sein, eine Versicherung zu wählen, die die Personenschäden von Angehörigen nicht ausschließt. Sollte beispielsweise das Kind zu Schaden kommen, während Sie die Jagdwaffe reinigen, würde die Versicherung Schmerzensgeld zahlen. Wer zudem mit seinem Jagdschein im Ausland jagen möchte, sollte vorab genau schauen, ob seine Jagdhaftpflicht auch für andere Länder gilt. Einige Versicherer erlauben einen uneingeschränkten weltweiten Versicherungsschutz, der zumeist zeitlich begrenzt ist. Hierbei müssen Jäger allerdings beachten, dass je nach Land ein weiterer Versicherungsschutz erforderlich sein kann. 

Ein Preisvergleich bei den Jagdhaftpflichtversicherungen sollte zudem bezüglich des Leistungsumfangs zu einem selbst erlittenen Schaden erfolgen. Eine Forderungsausfalldeckung kann sinnvoll sein. Wer beispielsweise auf Gesellschaftsjagden ist und einen Schaden durch einen schlecht versicherten Unfallgegner erleidet, ist durch diese Klausel in der Police gut geschützt. Inwiefern Schäden an geliehenen oder gemieteten Jagdgegenständen mitversichert sind, sollte ebenfalls im Rahmen des Vergleichs unterschiedlicher Jagdhaftpflichtversicherungen überprüft werden.