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Ursachen der Kinderinvalidität: Wie kann es zur Invalidität bei Kindern kommen?

In Deutschland leben über sieben Millionen schwerbehinderte Menschen, also 9,4 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung. Das geht aus einer Studie des Statistischen Bundesamtes Ende 2013 hervor. Allein über 160 000 der Behinderten sind im Kindes- und Jugendalter. Angeborene Beeinträchtigungen, Unfälle, aber auch – vor allem – Krankheiten sind die Ursache für eine Invalidität. Diese Zahlen zeigen: Für den Nachwuchs sollte vorgesorgt werden, mit einer Kinderinvaliditätsversicherung. Unfälle, in deren Folge Kinder oder Jugendliche invalid werden, treten im Vergleich zu Krankheiten seltener auf. Lediglich 0,45 Prozent der schwerbehinderten Kinder erlitten ihre Invalidität durch einen Unfall. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder invalid werden, liegt aufgrund von vorangegangenen Krankheiten wesentlich höher. Neben Allergien, Neurodermitis, Asthma oder unter anderem Diabetes mellitus können auch Krebs und Epilepsie dafür verantwortlich sein, dass Kinder und Jugendliche pflegebedürftig werden. Eine Unterbringung fernab des gewohnten Umfeldes ist für viele Eltern keine Option – der Nachwuchs wird zu Hause gepflegt. Körperpflege, Ernährung, aber auch die Schulung der Beweglichkeit gehören zu den täglichen Aufgaben. 
Durch eine Kinderinvaliditätsversicherung, die im Gegensatz zur Kinder-Unfallversicherung auch bei Schwerbehinderung infolge von Krankheiten zahlt, werden Familien finanziell entlastet. 
 

Invaliditätsversicherung für Kinder und Jugendliche - wozu?

Das Wohl des Kindes steht für Eltern an oberster Stelle. Sie möchten es immer gut versorgt wissen. Nur wie? Ein erster Schritt: Die passenden Versicherungen für den Nachwuchs abschließen. So zum Beispiel eine Kinderinvaliditätsversicherung. Diese Versicherung kann das Kind zwar nicht vor einem Unfall oder Krankheiten bewahren, aber sie hilft, gut mit den daraus resultierenden finanziellen Folgen umzugehen.

Unterschiedliche Versicherer wie Basler Versicherungen, DEVK, WGV, Debeka, Allianz, Ergo, Barmenia oder Axa bieten Kinderinvaliditätspolicen an, weshalb sich ein Vergleich der Leistung und der Kosten vorab lohnt. Passt24 hilft, die Vorschläge der verschiedenen Anbieter bequem von zu Hause aus zu vergleichen. 

Kinderinvaliditätsversicherung - auf einen Blick

> Leistungen bei Behinderung von mindestens 50%
> Invalidität durch Unfall oder Krankheit abgedeckt
> Kind frühestmöglich versichern, meist ab 6. Lebenswoche möglich
> monatliche Rente bzw. Einmalauszahlung/ Kombi aus beidem
> alle Vorerkrankungen angeben, da sonst Leistungseinschränkungen drohen
> Unfallversicherung ist (auch laut Stiftung Warentest) keine bessere Alternative
 

 

Rente oder Kapitalauszahlung – was sind Vorteile und Nachteile?

Viele Versicherer bieten an, die Leistungen in einer lebenslangen monatlichen Rente oder als Einmalzahlung auszugeben. Einige Versicherungsanbieter kombinieren sogar beide Möglichkeiten. Doch was ist besser, welches Versicherungsangebot sollte man wählen?

Bekommt das Kind bzw. bekommen die Eltern eine monatliche Rente, können die laufenden Kosten gedeckt werden. Pro Monat steht also immer eine gewisse Summe zur Verfügung. Das kann sich aber ändern, wenn der Nachwuchs nicht mehr als invalide gilt bzw. seinen Behindertenstatus verliert. Das kann zum Beispiel nach einer Krebstherapie zutreffen. Die Versicherung stellt die Leistungszuwendung ab diesem Zeitpunkt ein. Bei einer Kapitalauszahlung (die vom Versicherungsnehmer zu zahlenden Beiträge dafür sind im Vergleich niedriger) muss in einem solchen Fall das bereits erhaltene Geld nicht zurückerstattet werden. Oftmals deckt die Einmalzahlung jedoch nicht die Kosten, die über mehrere Monate oder Jahre anfallen. Experten sehen daher eine monatliche Rente sowie die zusätzliche Kapitalauszahlung innerhalb einer Invaliditätspolice als Idealfall an. 

Wann und was leistet eine Invaliditätsversicherung für Kinder?

Wenn ein Kind eine Behinderung von mindestens 50 Prozent hat und diese vom Versorgungsamt bescheinigt ist, treten die Leistungen der Kinderinvaliditätsversicherung in Kraft. Sobald ein Kind invalid wird, benötigt es noch mehr Fürsorge, Therapien und eine krankheitsgerechte Versorgung. In vielen Fällen gibt ein Elternteil dafür seine Arbeit auf, um sich fortan komplett um das Kind zu kümmern. Je nach der abgeschlossenen Police und dem Versicherer erhalten die Eltern eine monatliche Unterstützung von rund 1.000 Euro oder eine Einmalzahlung von circa 100.000 Euro. Teilweise kombinieren einige Versicherungsanbieter in ihrem Preis auch beides. Wie hoch der Preis und die Kosten für den Versicherungsabschluss sind, kann pauschal nicht beantwortet werden. Diese schwanken je nach Anbieter stark. Daher ist es ratsam, einen Vergleich unterschiedlicher Angebote vorzunehmen.

Dabei ist allerdings Obacht geboten, vor allem beim Lesen des Kleingedruckten. So existieren bei einigen Versicherern diverse Ausnahmeregelungen. Sofern das Kind beispielsweise älter als zehn Jahre ist und die Invalidität durch eine Krankheit oder einen Unfall hervorgerufen worden ist, die sich durch ein Suchtmittel begründet, zahlt der Versicherer kein Geld. Ebenfalls leistet die Versicherung nicht bei psychischen Erkrankungen wie Psychosen, Neurosen, Persönlichkeits- oder Verhaltensstörungen. Gleiches gilt für vorsätzlich herbeigeführte Unfälle sowie Krankheiten. Diese Klauseln sollten möglichst vermieden werden. Einen umfassenden Vergleich der Kinder-Invaliditätsversicherungen können Sie bei passt24 durchführen.  

Ist eine Kinderinvaliditätsversicherung sinnvoll?

Sollte das Kind invalide werden, müssen sich die Erziehungsberechtigten über die finanzielle Zukunft des Kindes keine großen Sorgen machen. Es ist durch die Leistungen der Invaliditätspolice gut geschützt. Die Zahlungen der Kinderinvaliditätsversicherung stellen zudem für die Familie eine Erleichterung dar. Das Geld kann beispielsweise genutzt werden, um das eigene Heim behindertengerecht umzubauen, um eine Haushaltshilfe zur Entlastung einzustellen oder um die Kosten für die intensive Pflege des Kindes zu bezahlen. Auch Therapien, die nicht immer von der Krankenkasse übernommen werden, können durch die Leistungen der Kinderinvaliditätsversicherung bezahlt werden. Wie hoch die finanzielle Belastung durch eine Invalidität ist, können nur wenige im Vorfeld abschätzen. Sie ist jedoch exorbitant und nicht alle können die Kosten eigenständig tragen. Auch wenn das Kind keine Ausbildung absolvieren kann, dadurch erwerbsunfähig ist, kommen Invaliditätsversicherungen für Kinder und Jugendliche für die finanziellen Einbußen auf. Eine Kinderinvaliditätsversicherung nimmt daher viele Sorgen. Es ist oft eine Beruhigung für die Eltern, dass die Leistungen über ihren Tod hinausgehen. 

Wann sollte eine Kinderinvaliditätsversicherung abgeschlossen werden?

Erziehungsberechtigten wird empfohlen, ihre Kinder schon frühestmöglich zu versichern. Falls eine Entwicklungsstörung oder ein Krankheitsverdacht besteht und dieser auch diagnostiziert ist, kann diese/dieser vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden. Soll heißen: Wenn diese Erkrankung für eine spätere Behinderung verantwortlich ist, zahlt die Versicherung nicht. Im schlimmsten Fall nimmt die Versicherung das Kind erst gar nicht auf, wenn eine Erkrankung vorliegt. 
Seien Sie dennoch immer ehrlich bei den Versicherungsangaben, vor allem bei den Vorerkrankungen, falls Ihr Kind welche hat. Kommt heraus, dass ihr Nachwuchs diese schon vor Vertragsabschluss hatte, Sie diese aber nicht angegeben haben, kann dies zu Leistungseinschränkungen führen.
Eine Kinderinvaliditätsversicherung also am besten schon vor der Geburt des Kindes abschließen? Das ist nicht möglich. Ab wann eine Kinderinvaliditätsversicherung abgeschlossen werden kann, haben die einzelnen Anbieter dieser Versicherung genau geregelt. In der Regel können Kinder ab der sechsten Lebenswoche versichert werden. Erst dann sind die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen des Säuglings, auch U1-, U2-, U3-Untersuchung genannt, vorbei. Dabei werden unter anderem Herz, Haut, Gelenke, die Atmung und weitere Organe untersucht. Ein wichtiger Schritt, um auf mögliche Krankheiten oder Entwicklungsstörungen aufmerksam zu werden. 
Welche Krankheiten zur Invalidität führen, ist unterschiedlich. Neben Diabetes, Asthma, Neurodermitis, Rückenmarkschäden, Taubheit, komplette Erblindung und Epilepsie können auch schwere Entwicklungsstörungen eine Behinderung zur Folge haben. Kinderinvaliditätsversicherungen kommen aber auch bei Schwerhörigkeit, Hyperaktivität oder in Folge eines Schädel-Hirn-Traumas finanziell auf. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Kinderinvaliditätsversicherung und einer Kinderunfallversicherung?

Zwischen einer Kinderinvaliditätsversicherung und einer Kinderunfallversicherung besteht ein großer Unterschied. Wer einen Vergleich der Leistungen durchführt, erkennt, dass die Kinderinvaliditätsversicherung einen umfassenderen Versicherungsschutz als die Kinder-Unfallversicherung bietet. Man bekommt bei einer Unfallversicherung für Kinder nur dann Geld, wenn die Invalidität des Nachwuchses durch einen Unfall verursacht worden ist. Die Unfallversicherung für Kinder deckt nur schwere Folgen ab. Liegt eine Vergiftung oder eine Erkrankung vor, entrichtet die Unfallversicherung keine Leistung. 
Eine Kinderinvaliditätsversicherung kann im Gegensatz zur Unfallversicherung für Kinder als Berufsunfähigkeitsversicherung für den Nachwuchs angesehen werden. Auf ihre Leistung können die Erziehungsberechtigten zugreifen, wenn das Kind einen Unfall hatte oder schwer erkrankt ist. Dadurch sind allerdings auch die Kosten höher. Damit die Kinderinvaliditätsversicherung in Anspruch genommen werden kann, muss eine dauerhafte Invalidität vorliegen. 
Um die Frage: „Unfallversicherung für Kinder oder Kinderinvaliditätsversicherung?“, klären zu können, sollten auch statistische Ergebnisse berücksichtigt werden. Immerhin sind nur 0,45 Prozent der schwerbehinderten Kinder durch einen Unfall beeinträchtigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder und Jugendliche infolge einer Krankheit schwerbehindert werden, ist deutlich höher. Dadurch ist eine Kinderinvaliditätsversicherung oftmals sinnvoller als eine Unfallversicherung für Kinder. Zu diesem Ergebnis kam auch Stiftung Warentest. 

 

  

Kinderinvaliditätsversicherung - Darauf sollten Sie vor Vertragsabschluss achten


Alter des Kindes

Ab welchem Alter kann ich mein Kind versichern? Viele Versicherer bieten einen Beginn ab dem sechsten Lebensmonat an.

Invaliditätsgrad 
Einige Versicherer zahlen erst ab einer Behinderung von über 50%. Dieser Grad tritt allerdings seltener ein.

Umstellungsrecht 
Eine Absicherung auch nach dem Kindes-, Jugendalter zu haben, ist für Invalide sinnvoll. Durch das Umstellungsrecht können Versicherte ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Invaliditätsversicherung für Erwachsene wechseln.

Ausschlüsse 
Gibt es Krankheiten, aus deren Folge eine Behinderung resultiert, die nicht versichert sind? 

Kinder und Jugendliche in der dunklen Jahreszeit schützen

Im Herbst und vor allem auch im Winter werden die Tage kürzer. Oftmals gehen wir dann im Dunkeln aus dem Haus und kommen im Dunkeln wieder nach Hause. Auch die Kinder haben zum Teil einen solchen Tagesrhythmus. Wer länger in der Schule ist, im Anschluss im Hort betreut wird, von der Ganztagsschule kommt oder vom Musikunterricht bzw. Sporttraining nach Hause geht, muss meist in der Dämmerung oder – je nach Jahreszeit – bereits im Dunkeln unterwegs sein. Kinder im Dunkeln vor Gefahren schützen, damit sie in dieser Jahreszeit besser gesehen werden! Leuchtreflektoren an den Jacken, Schuhen, dem Rucksack oder Schulranzen – Präventionsmaßnahmen, damit die Kinder und Jugendlichen im Straßenverkehr gesehen werden. Allein diese visuelle Schutzmaßnahme der Eltern und achtsames Verhalten der Kinder reicht oftmals nicht aus. Denn: Autofahrer müssen zu diesen Tageszeiten ebenfalls achtsam sein. Konzentrieren sie sich für einige Sekunden nicht auf das Geschehen auf der Straße, dann kann es zum Unfall kommen. Kinder können so in einen Unfall verwickelt werden. Ein Szenario, das sich kein Elternteil oder Verwandter vorstellen mag. Doch kann es mitunter Realität werden.
Wenn sich das Kind schwere Verletzungen zuzieht, kann mitunter eine Schwerbehinderung die Folge sein. Um sich zumindest vor den finanziellen Folgen, die sich aus einem solchen Vorfall ereignen können, zu schützen, empfiehlt sich der Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung. Damit sichern Sie sich bzw. ihr Kind gleich doppelt vor Risiken ab. Im Unterschied zu einer Kinder-Unfallversicherung, zahlt die Kinderinvaliditätsversicherung nicht nur für die Folgen, die durch einen Unfall entstehen, sondern auch für die Folgen, die durch eine Krankheit entstehen. Vor schweren Erkrankungen kann eine Kinder-Invaliditätsversicherung zwar nicht schützen, aber zumindest können mit einer solchen Invaliditätsversicherung für Kinder die finanziellen Sorgen genommen werden.