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So viel kostet ein Pferd (im Monat)

Meerschweinchen, Kaninchen, Hunde, Katzen, Pferde. Zweifelsohne steht das Pferd auf der Wunschliste der Kleinsten (meist Mädchen) weit oben. Doch nicht jeder kann sich ein solches Haustier leisten. Es erfordert nicht nur reichlich Platz, sondern auch ausreichend finanzielle Mittel. Schon beim Kauf selbst ist ein Pferd oder Pony ziemlich kostenintensiv. Je nach Rasse, können hier einige Tausend Euro anfallen.  Für ein Pony können Sie ungefähr 1 500 Euro, für ein Fohlen von Warmblutrassen etwa 2 000 Euro und für angerittene Pferde, die bereits eine Grundausbildung absolviert haben, können sich die Kosten auf weitere Tausend Euro belaufen. Den höchsten Preis zahlen Pferde-Liebhaber wohl für fünf- bis zwölfjährige Pferde und Ponys, so Experten. Wer ein Sportpferd präferiert, muss ziemlich tief in den Geldbeutel greifen. Für ein Sportpferd, das bereits Siege und Platzierungen verzeichnen kann, beläuft sich der Kaufpreis auf 10 000 Euro und mehr.

Eine gewisse Grundausrüstung gehört auch zu einem Pferd dazu. So braucht der Pferdehalter einen Sattel. Einen guten Markensattel gibt es für etwa 2 000 Euro. Gebrauchte und nicht von bekannten Marken produzierte Sattel sind natürlich deutlich günstiger. Neben einem Sattel benötigt man eine Sattelunterlage, Trense und Reithalfter, Putzzeug, Decken und unter anderem Beinschutz.  Doch mit den Anschaffungs- und Grundausstattung ist es noch nicht getan. Es muss mit weiteren Kosten, die regelmäßig anfallen, gerechnet werden. Für Unterbringung und Futter können künftige Pferdehalter etwa 200 bis 400 Euro im Monat einplanen – nach oben sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Für die Hufpflege könne man circa 20 bis 30 Euro monatlich einplanen sowie für den Hufbeschlag bis 100 Euro. Wer noch kein erfahrener Pferdehalter und Reiter ist, sollte auf Trainingsstunden mit seinem Pferd nicht verzichten. Speziell ausgebildete Reitlehrer helfen im Umgang mit dem Tier und beim Reiten. Nicht zu vergessen und von besonderer Wichtigkeit: Pferdeversicherung wie die Tierhalterhaftpflicht und eine Pferdekrankenversicherung.

 

Tierkrankenversicherung Pferde

Erkrankt Ihr Pferd einmal, ist schnelle Hilfe gefragt. Das Tier muss behandelt werden, möglicherweise Medikamente erhalten oder vom Tierarzt einen Verband angelegt bekommen. Je nach Art der Erkrankung kann auch eine OP notwendig werden, durch welche die Gesundheit Ihres Pferdes wiederhergestellt wird.

Die Kosten für tierärztliche Behandlung sind oft sehr hoch. Um das Wohl und die Gesundheit Ihres Pferdes abzusichern, wird das Kostenrisiko von der Pferdekrankenversicherung übernommen. Eine Pferdeversicherung lohnt sich!

 

Welche Wartezeiten gelten bis zum Greifen des vollen Versicherungsschutzes?

Bevor der Versicherungsschutz vollständig greift, gelten in der Regel folgende Wartezeiten:

  • 20 Tage für die Behandlung von Koliken
  • 4 Monate für die Behandlung anderer Erkrankungen (auch bei Unfällen)

Je nach Versicherungsgesellschaft können die Wartezeiten, ehe die Pferdeversicherung voll greift, sowohl nach oben als auch nach unten hin abweichen. 

Was ist eigentlich eine Pferdekrankenversicherung?

Die Kosten einer tierärztlichen Behandlung bei Pferden können je nach Umfang der Erkrankung oder Verletzung zwischen 1.000 und 3.000 Euro betragen. Wird eine Operation notwendig, sind auch 5.000 Euro und mehr keine Seltenheit.

Um Ihr Pferd schnellstmöglich behandeln lassen zu können, ohne dabei auf das Geld schauen zu müssen, lohnt sich der Abschluss einer Pferdekrankenversicherung. Diese Pferdeversicherung bietet finanziellen Rückhalt, wenn es um die Behandlung Ihres vierbeinigen Lieblings geht.

 

Kosten einer Tierkrankenversicherung für Pferde

Der Beitrag zur Pferdekrankenversicherung richtet sich vor allem nach dem Deckungsumfang und der Versicherungslaufzeit. Auch der jeweilige Tarif, die Zahlweise sowie das Eintrittsalter des Pferdes spielen oft eine Rolle bei der Beitragsberechnung der Pferdeversicherung.
Die Beiträge liegen je nach Laufzeit, Leistungsumfang und Versicherungsgesellschaft im Durchschnitt zwischen ca. 55 Euro (10 Jahre Versicherungsdauer, 60 % OP-Schutz) und 85 Euro (1 Jahr Versicherungsdauer, 100 % OP-Schutz) monatlich. Für diese Angaben kann jedoch keine Gewähr übernommen werden, da die einzelnen Preise von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen unterschiedlich ausfallen.
Eine Beitragsanpassung der Krankenversicherung Ihres Pferdes kann grundsätzlich nur zum nächsten Versicherungsjahr erfolgen, sofern Sie der Versicherung keine Veränderungen melden, die eine Gefahrerhöhung und damit eine Beitragsanpassung begründen. Bei Erhöhung des Beitrags ohne eine Anpassung der Versicherungsleistungen hat der Versicherungsnehmer – genau, wie bei vielen anderen Versicherungen – das Recht, innerhalb eines Monats nach Information über die Beitragserhöhung zu kündigen. Lediglich eine Erhöhung der Versicherungssteuer begründet kein Recht auf Kündigung des Vertrags, da diese vom Versicherungsunternehmen nicht beeinflusst werden kann. 

Welche Leistungen sind in der Krankenversicherung für Pferde abgesichert?

Mit der Tierkrankenversicherung für Pferde schließen Sie einen Privatschutz für die Gesundheit Ihres Tieres ab. Dabei wird ein großer Teil der Rechnung des Tierarztes durch die Versicherung übernommen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ambulante oder stationäre Behandlungen handelt. Die Krankenversicherung für Pferde kommt sowohl für Behandlungen als auch für andere notwendige Maßnahmen (z. B. Röntgendiagnostik, Laboruntersuchungen) zu einem bestimmten Prozentsatz der Gesamtkosten auf.

Grundsätzlich werden durch die Pferdekrankenversicherung Kosten für Arzneimittel, Verbandsmaterial, ambulante und stationäre Behandlungen sowie Labor- und Röntgenuntersuchungen erstattet. Sofern sie von einem Tierarzt durchgeführt werden, übernimmt die Pferdeversicherung auch die Kosten einer homöopathischen Behandlung.

Wichtig ist, dass Sie als Versicherungsnehmer der Versicherungsgesellschaft alle möglichen Umstände und Veränderungen mitteilen, die zu einer Gefahrerhöhung führen können. Sie sind grundsätzlich dazu verpflichtet, jede Veränderung, die zu einer Gefahrerhöhung führen kann, dem Versicherungsunternehmen ab Kenntnisnahme mitzuteilen. Andernfalls behalten sich Versicherer das Recht vor, im Versicherungsfall nicht zu leisten.

Zusätzlicher Schutz durch Pferde-OP Versicherung


Einen zusätzlichen Schutz erhalten Sie durch die Pferde-OP Versicherung, welche die Kosten eines notwendigen chirurgischen Eingriffs übernimmt.

Bei der OP-Versicherung werden auch die Kosten für eine Standard- oder Vollnarkose sowie die Vor- und Nachuntersuchungen (letztere bis maximal 3 Tage nach erfolgter Operation) von der Pferdekrankenversicherung erstattet. Grundsätzlich werden auch bei Operationen nur die Kosten gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte erstattet, klinikinterne Gebührenordnungen können in der Regel nicht berücksichtigt werden.

Leistungsausschlüsse bei der Pferdekrankenversicherung


Nicht versichert sind:

  • Behandlung von Vorerkrankungen
  • Behandlung von Erkrankungen, die vor Ablauf der Wartezeit auftreten
  • Kostenübernahme von Diät- und Ergänzungsfuttermitteln
  • Kostenübernahme für die Diagnose und Behandlung von angeborenen Fehlentwicklungen einschließlich deren Folgen
  • Hufbeschlag
  • Kostenübernahme für die Erstellung von Gutachten und Gesundheitszeugnissen
  • Behandlung bei einem Befall mit Parasiten
  • Aufnahmeuntersuchungen sowie Kennzeichnung von Pferden
  • Physiotherapeutische Behandlungen
  • Maßnahmen zur Prophylaxe (z. B. Impfungen)
  • Sterbehilfemaßnahmen (Ausnahme: nach Unfall oder bei unheilbarer Krankheit)
  • Physiologisch ablaufende Geburten
  • Sterilisation, Kastration
  • Kosten für Transport
  • Konsultationen des Tierarztes ohne anschließende Behandlung
  • Zahnersatz, Zahnkorrekturen, Prothesen
  • Kosten für die Unterbringung in einer Klinik bei Operationen
  • Wege- und Verweilgeld, Reisekosten des Tierarztes
  • Eigenbehandlungen oder auch Behandlungen durch Ehepartner oder Kinder
  • Behandlungen, die aufgrund von Naturgewalten (z. B. Erdbeben, Überschwemmungen) oder unvorhersehbaren Ereignissen (z. B. Krieg, Kernenergie, innere Unruhen) einen Eingriff erforderlich machen

 

Krankheiten, weswegen ein Pferd behandelt werden muss

Die Krankheiten, weswegen Pferde behandelt werden müssen, sind sehr vielfältig. Hierzu gehören unter anderem Erkrankungen

> des Bewegungsapparats (z. B. Griffelbeinfraktur, Sehnenschaden, Wirbelfrakturen)
> des Bereichs der Bauchhöhle (z. B. bei Magen-Darm-Problemen)
> der Mund- und Rachenhöhle (z. B. auch Zahnextraktionen)
> der Augen (z. B. Glaukom, Hornhauterkrankungen)
> der Geschlechtsorgane (z. B. Kaiserschnitt, Tumore an den Milchdrüsen, Samenstrangfistel)
> der Atmungsorgane (z. B. Husten)
> des Herz- und Kreislaufsystems
> der Ohren
> der Haut (z. B. Wundnähte, perforierend Bauchwunden)

Behandelt werden müssen außerdem unfallbedingte Erkrankungen oder Verletzungen, wobei auch die Nachbehandlung und -kontrolle der Wundnähte zur Behandlung gehören. 

Was ist, wenn mein Pferd bereits Vorerkrankungen hat?

Grundsätzlich werden Sie beim Antrag auf eine Pferdekrankenversicherung auch Fragen zu möglichen Vorerkrankungen Ihres Pferdes beantworten müssen. Zwar können Pferde auch mit Vorerkrankungen in eine Tierkrankenversicherung aufgenommen werden, in der Regel sind diese Erkrankungen aber vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Alle anderen Behandlungen und Operationen, die nicht im Zusammenhang mit der bestehenden Vorerkrankung stehen, sind im Versicherungsschutz natürlich trotzdem eingeschlossen.
Bei Stellung des Versicherungsantrages kann das Versicherungsunternehmen verlangen, dass der Tierhalter auf seine Kosten ein tierärztliches Gutachten über den Gesundheitszustand des zu versichernden Pferdes vorlegt, um die Versicherbarkeit und den Versicherungsumfang bestimmen zu können.