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Wozu brauche ich eine Pflegezusatzversicherung?

Fast jeder zweite Deutsche wird in seinem Leben ein Pflegefall. Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht häufig nur für einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten. Hier hilft eine private Pflegezusatzversicherung. Im Pflegefall leistet die Versicherung ein Pflegetagegeld. Die Höhe der Leistung ist in der Regel abhängig von der Pflegestufe des Versicherten.
Eine Sonderform der privaten Pflegeversicherung ist der sogenannte Pflege-Bahr. Für den Abschluss einer Pflege-Bahr Versicherung ist keine Gesundheitsprüfung nötig. Es gilt aber eine dreijährige Wartezeit und die Beiträge liegen regelmäßig über denen einer normalen Pflegezusatzversicherung.

Ist eine Pflegeversicherung für mich sinnvoll?

Für nahezu jeden Menschen spielt die Pflegebedürftigkeit im Alter inzwischen eine Rolle. Eine ausreichende Absicherung im Alter ist im Pflegefall oft nur möglich, wenn eine private Zusatzversicherung abgeschlossen wird.
Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in der Sozialversicherung die fünfte Säule neben Kranken-, Renten-, Unfall- sowie Arbeitslosenversicherung. Die Hilfe erfolgt durch Zahlung eines Pflegegeldes, welches aber oft nicht ausreicht, um die Kosten im Pflegefall abzudecken. Hier ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung sinnvoll, denn so können die Kosten problemlos gezahlt werden.
Grundsätzlich kann bei der privaten Pflegeversicherung zwischen Pflegetagegeldversicherung und Pflegekostentarif gewählt werden. Während bei der Pflegetagegeldversicherung monatlich ein fester, frei verfügbarer Betrag ausgezahlt wird, werden durch den Pflegekostentarif die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Es ist – unabhängig von der Form der Zusatzversicherung – sinnvoll, eine private Pflegeversicherung abzuschließen bereits in jungem Alter abzuschließen, um die Beiträge gering zu halten.

Was leistet die gesetzliche Pflegeversicherung und warum eine private zusätzlich?

Durch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten pflegebedürftige Menschen die Möglichkeit, auch im Pflegefall ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Es handelt sich jedoch nicht um eine Vollversicherung, so dass Kosten nicht in vollem Umfang von ihr bezahlt werden. Vielmehr handelt es sich um eine soziale Grundsicherung, durch welche nur eine unterstützende Hilfeleistung vorgesehen ist. Unter anderem werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung folgende Leistungen übernommen:

> Pflegegeld für häusliche Betreuung
> Leistungen (auch Sachleistungen) für einen professionellen Pflegedienst
> Kosten der vollstationären Pflege
> Kostenübernahme für Leistungen der Rehabilitation
> Sonstige Leistungen (z. B. für Umbau des Eigenheims)

Bei den Kosten für häusliche Betreuung, Pflegedienst und vollstationäre Pflege erfolgt eine Einteilung in Pflegestufen, in welche die pflegebedürftige Person eingestuft wird. Dabei wird für die häusliche Pflege durch Angehörige folgendes Pflegegeld gezahlt:

> Pflegestufe 1: 235 EUR
> Pflegestufe 2: 440 EUR
> Pflegestufe 3: 700 EUR

Für einen professionellen Pflegedienst werden folgende Beträge gezahlt:

> Pflegestufe 1: 450 EUR
> Pflegestufe 2: 1.100 EUR
> Pflegestufe 3: 1.550 EUR
> Härtefall: bis 1.918 EUR

In der vollstationären Pflege wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung folgendes Pflegegeld übernommen:

> Pflegestufe 1: 1.023 EUR
> Pflegestufe 2: 1.279 EUR
> Pflegestufe 3: 1.550 EUR
> Härtefall: bis 1.918 EUR

Eine Besonderheit stellt die Pflegestufe 0 dar. Sie wird erteilt, wenn bei einer Person eine „erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz“ vorliegt (z. B. bei Demenzerkrankung). Auch in der Pflegestufe 0 liegt ein Bedarf an Grundpflege vor, der allerdings nicht das notwendige Maß von Pflegestufe 1 erreicht. Für demenzkranke Personen liegt das Pflegegeld bei Pflegestufe 0 in häuslicher Betreuung bei 235 EUR. Für die Betreuung durch einen Pflegedienst fällt das Pflegegeld für Pflegestufe 1 und 2 höher aus, als es normalerweise der Fall ist. Da die Kosten der Pflege aber meist deutlich höher ausfallen, als die gezahlten Leistungen, muss oft auf Rente und Ersparnisse zurückgegriffen werden. Reicht auch dieses Geld nicht aus, entsteht eine Versorgungslücke, die unter Umständen sehr groß ausfällt. Die tatsächlichen Kosten der Pflege sind oft so hoch, dass die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen. Hier sollte eine Absicherung durch eine private Pflegeversicherung erfolgen, so dass die Angehörigen nicht zahlen müssen.

Haften meine Kinder für mich im Pflegefall?

Sobald Sie im Pflegefall die Kosten nicht selbst tragen können, müssen die Kinder dafür aufkommen. Zunächst kann das Sozialamt einspringen, dieses holt sich das Geld jedoch bei den Angehörigen zurück. Es ist dabei unerheblich, ob die Beziehung zwischen Eltern und Kindern gut oder schlecht ist, denn die Unterhaltspflicht ist gesetzlich vorgeschrieben.

Welchen Betrag Kinder zahlen müssen, wird individuell berechnet. Singles haben einen Selbstbehalt von 1.500 EUR, Ehepaare von 2.100 EUR. Dieser Betrag bleibt verschont. Alle Beträge oberhalb dieser Grenzen werden zur Hälfte für die Pflegekosten herangezogen. Auch Barvermögen über einen Betrag von 10.000 EUR wird das Sozialamt einfordern. Sicher sind in der Regel nur ein selbst genutztes Eigenheim sowie eine private Altersvorsorge der Kinder. Sogar Schenkungen, die innerhalb der letzten 10 Jahre vor Eintritt des Pflegefalls erfolgten, kann das Sozialamt rückgängig machen. Wer seine Kinder davor schützen möchte, sollte sich über den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung auf jeden Fall Gedanken machen.

Vergleich bei der Pflegeversicherung, lohnt das?

Eine private Pflegeversicherung hilft, für den Pflegefall vorzusorgen. Ein Vergleich der Pflegezusatzversicherungen ist wichtig, denn nicht nur der Preis sollte eine Rolle spielen.

Entscheidend sollten bei einem Vergleich einer privaten Pflegeversicherung vor allem die Leistungen sein. Auch die Vertragsbedingungen sind von Bedeutung. Sie sollten einen eingehenden Versicherungsvergleich durchführen, denn nur so lässt sich ein individueller Versicherungsschutz für die persönlichen Bedürfnisse finden.

 

 

Pflegeversicherung ohne Gesundheitsfragen, geht das?

Eine private Pflegeversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es nicht. Es gibt jedoch verschiedene Anbieter, bei denen die Gesundheitsprüfung stark vereinfacht ist.

Grundsätzlich gilt: Gesundheitsfragen sollten möglichst wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden, da ansonsten mit einem Verlust des Leistungsanspruchs gerechnet werden muss.

Wer aufgrund von Vorerkrankungen keine Pflegeversicherung abschließen kann oder einen Vertrag mit Ausschlüssen bzw. hohem Beitrag erhält, hat die Möglichkeit, die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung „Pflege-Bahr“ zu wählen. Gesundheitsfragen werden hier nicht gestellt, da ein sogenannter Kontrahierungszwang besteht. Nur wenn bereits ein Pflegefall vorliegt, ist auch hier keine Versicherung möglich.