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Infos und Tipps zur Privaten Krankenversicherung

Der Abschluss einer Krankenversicherung ist für alle Bundesbürger vom Gesetzgeber vorgeschrieben, neben den gesetzlichen Krankenkassen stehen hierfür Volltarife der privaten Krankenversicherungen zur Auswahl. Da der Wechsel in die PKV nicht jedem Bundesbürger offen steht und sich viele Fragen rund um den Wechsel zu einem privaten Versicherer ergeben, haben wir im Folgenden wichtige Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Für wen ist eine Private Krankenversicherung sinnvoll?

Wesentlicher Vorteil von privaten Tarifen, gegenüber dem gesetzlichen System, ist die individuelle Gestaltung des Versicherungsschutzes. Während sich Krankenkassen strikt an die Vorgaben des gesetzlichen Leistungskatalogs halten müssen, profitieren Privatversicherte von leistungsstarken Tarifen nach Maß. Hierdurch entfallen teure Zuzahlungen für Behandlungen oder Medikamente, die den meisten gesetzlich Versicherten bekannt sind.
Neben dem Leistungsaspekt kann der Wechsel in die PKV auch finanzielle Vorteile mit sich bringen. Die Monatsbeiträge werden nicht prozentual nach der Einkommenshöhe ermittelt, sondern alleine nach der individuellen gesundheitlichen Disposition. Gerade junge und gesunde Versicherungsnehmer profitieren hierfür besonders und erhalten nicht selten stärkere Leistungen als bei gesetzlichen Krankenkassen zu günstigeren Beiträgen. Sinnvoll kann eine Private Krankenversicherung für Selbstständige, kinderlose arbeitstätige Ehepaare, Alleinstehende oder Beamte sein. Angestellte müssen aber über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen um sich privat krankenversichern zu können. Diese beträgt 2017 4.800 Euro. 

Welche leistungsbezogenen Unterschiede gibt es zur gesetzlichen Krankenversicherung?

Die Unterschiede zwischen dem gesetzlichen und privaten System sind relativ groß, hängen jedoch auch von der Tarifwahl des jeweiligen Versicherers ab. Grundsätzlich umfassen starke Volltarife der PKV zahlreiche Zusatzleistungen, die gesetzliche Krankenkassen in Deutschland nicht übernehmen. Hierzu gehört beispielsweise die Kostenübernahme für hochwertigen Zahnersatz und Sehhilfen; für hochwertige Behandlungen und Medikamente muss der Privatversicherte keine Zuzahlungen aus eigener Tasche fürchten. Zudem besitzt er eine uneingeschränkt freie Arztwahl, was sich gerade bei Spezialisten und Fachärzten mit einer grundsätzlich privaten Abrechnung ihrer Patienten bezahlt macht.

Viele Versicherungen bieten mittlerweile ein gestaffeltes System an Leistungen an, außerdem sind sie seit wenigen Jahren seitens des Gesetzgebers zum Angebot eines Basistarifs verpflichtet. Bei diesem steht die Reduktion der monatlichen Beiträge im Vordergrund, eine Ablehnung im Rahmen einer Gesundheitsprüfung darf für den Basistarif nicht erfolgen. Die Leistungen dieser Tarifvariante sind eingeschränkt und liegen meist nur knapp über dem Niveau der gesetzlichen Krankenkassen. Sogenannte Komfort- oder Premiumtarife entsprechen eher den Vorstellungen eines starken, privaten Versicherungsschutzes, gegenüber einem Basistarif fallen hierfür natürlich etwas höhere Beitragszahlungen an. Oft wird zudem eine Selbstbeiteiligung vereinbart. 

Was ist bei einer privaten Krankenversicherung zu beachten?

Neben den unterschiedlichen Leistungen ist vor allem die Abrechnungspraxis für zuvor gesetzlich Versicherte ungewohnt. Sämtliche Rechnungen für Behandlungen oder Medikamente werden vom Arzt in Rechnung gestellt und zuerst aus eigener Tasche bezahlt. Hiernach werden die Rechnungen im Original bei der privaten Krankenversicherung eingereicht, die nach einer Überprüfung der Rechnungen die Kosten ganz oder teilweise übernehmen.
Wie bereits für die Absicherung von Studenten angedeutet, verfügt die private Krankenversicherung über kein Konzept der Familienversicherung. Entschließt sich beispielsweise ein Familienvater für den Wechsel von seiner Krankenkasse zu einer privaten Krankenversicherung, hat er für sämtliche Familienmitglieder einen eigenständigen Vertrag abzuschließen. Dies kann weiterhin lohnen, wenn beide Erwachsenen der Familie arbeiten und aufgrund der gesundheitlichen Situation der Familie mit teuren Zuzahlungen bei gesetzlicher Absicherung zu rechnen ist.
Eine weitere Besonderheit ist der generelle Zugang zum Versicherungsschutz. Selbstständige, Freiberufler oder Beamte haben unabhängig von ihrem Gehalt die Möglichkeit, einen Tarif bei einer privaten Krankenversicherung abzuschließen. Angestellte müssen mit ihrem Bruttojahreseinkommen hingegen über die jährlich vom Gesetzgeber neu festgelegte Versicherungspflichtgrenze gelangen und diese Einkommenshöhe Jahr für Jahr bestätigen. Außerdem erfolgt vor dem Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung, um den individuellen Gesundheitszustand abzuschätzen und die Beitragshöhen an ihm zu bemessen. Dies kann mit Ausnahme der Absicherung über den Basistarif auch zur Ablehnung des Antragstellers führen.

Kann ich problemlos zurück in die gesetzliche Krankenkasse wechseln?

Der erneute Wechsel zurück in eine gesetzlichen Krankenkasse ist zwar nicht ausgeschlossen, in der Praxis lässt sich jedoch selten eine Krankenkasse für die Wiederaufnahme finden. Wäre die Rückkehr einfach, würden viele junge Versicherte den preiswerten Schutz der PKV auswählen und mit steigenden Monatsbeiträgen im Alter den später günstigeren Versicherungsschutz einer Krankenkasse auswählen. Da die gesetzlichen Krankenversicherer zudem noch höhere Behandlungskosten aufgrund des steigenden Lebensalters mit vielerlei Krankheiten zu befürchten haben, stimmen diese einer Antragstellung auf Wechsel meist nicht zu.
Eine Rückkehr in den Schutz einer gesetzlichen Krankenkasse kann sich allerdings zwangsläufig durch die Lebensumstände des Versicherten ergeben. Hierzu gehört der Übergang in die Arbeitslosigkeit, das Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze oder die Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit. Sind diese Optionen nicht gegeben und der Versicherte möchte seine Beitragskosten reduzieren, bleibt meist nur der Wechsel innerhalb der aktuellen Versicherungsgesellschaft oder in den Basistarif seines Krankenversicherers. In absoluten Ausnahmefällen kann sich der Wechsel in den günstigeren PKV-Tarif einer anderen Versicherung lohnen.

Was passiert, wenn ich arbeitslos werde und privat krankenversichert bin?

Grundsätzlich ist für Arbeitslose die gesetzliche Krankenversicherung verantwortlich, für die automatisch eine Pflichtmitgliedschaft eintritt. Da es sich allerdings nur um eine kurze Phase der Arbeitslosigkeit handeln kann und danach wieder die Anforderungen für Mitgliedschaft in der PKV erfüllt sind, muss der private Versicherungsschutz nicht dauerhaft eingebüßt werden. Wer über die letzten fünf Jahre hinweg einen privaten Krankenversicherungsschutz genoss, kann sich bei Eintritt der Arbeitslosigkeit von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und muss kein Mitglied der GKV werden.
Für die temporäre Arbeitslosigkeit lässt sich ein bestehender Versicherungsvertrag bei privaten Krankenversicherungen ruhigstellen. Die maximale Zeitspanne für die Ruhestellung hängt von der jeweiligen Vertragsgestaltung ab, üblich sind Zeiträume zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Außerdem ist zu beachten, dass für manche Personengruppen die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in der GKV nicht mehr besteht, beispielsweise für ALG-II-Empfänger ab dem 55. Lebensjahr.

Private Krankenversicherung im Alter - kann man die monatlichen Beiträge nur mit vorsorglichem Sparen aufbringen?

Da die private Krankenversicherung ihre Mitglieder stets nach individuellen Risiken absichert, steigen die Beitragshöhen im Laufe des Lebensalters an. Ältere Erwerbstätige und Rentner müssen so mit vergleichsweise hohen Beitragskosten rechnen, die in vielen Fällen jedoch nicht existenzbedrohend sind. Zusätzlich bietet der Krankenversicherer Maßnahmen zur Beitragssenkung im Alter an. Der Abschluss einer starken Altersvorsorge lohnt unabhängig von den zu erwartenden Beitragssteigerungen, um den Lebensstandard zu erhalten und sich lange einen umfassenden Gesundheitsschutz zu gönnen. Falls sich die Kosten der PKV zum Lebensabend hin nicht mehr meistern lassen, bleibt ein Tarifwechsel oder der Wechsel in den Basistarif des privaten Versicherer als Alternative.

Können Studenten auch privat krankenversichert sein?

Studenten steht unabhängig von ihrem bisherigen Versicherungsschutz und der Einkommenssituation der Wechsel in die PKV offen, sofern sie sich hierzu in den ersten Wochen ihres Erststudiums entscheiden. Bei privaten Krankenversicherungen sind sie aufgrund ihres jungen Alters und guten Gesundheitszustandes gern gesehene Mitglieder, die Beiträge fallen für Studenten dementsprechend günstig aus. 
Der Wechsel in den privaten Versicherungsschutz ist dennoch nicht für alle Studenten sinnvoll, gerade wenn sich die Familienversicherung als Alternative nutzen lässt. Dies gilt zum einen für Studierende mit gesetzlich versicherten Eltern, die lediglich einem kleinen Nebenjob nachgehen und ohne Zusatzkosten in der Familienversicherung der Eltern bleiben können. Auch wer mit Kind studiert und für den eigenen Nachwuchs einen Krankenversicherungsschutz benötigt, wird kaum einen eigenständigen Vertrag bei der PKV abschließen wollen.

Vor dem Wechsel Tarife der PKV sinnvoll vergleichen

Nicht nur obige Fragen zeigen, dass vielfältige Aspekte bei der Auswahl der richtigen Versicherung zu beachten sind. Wenn Sie zudem bedenken, dass jede Versicherung ein eigenes Leistungsspektrum in unterschiedlichen Tarifen anbietet und Ihren Gesundheitszustand bei der Gesundheitsprüfung unterschiedlich bewertet, ist ein sehr gewissenhafter Vergleich vor dem Wechsel in die PKV unverzichtbar. Mit einer anonymen Versicherungsanfrage zur privaten Krankenversicherung nutzen Sie die Möglichkeit, mehr über die Unterschiede der einzelnen Versicherer zu erfahren und zu einem gleichermaßen leistungsstarken und preiswerten Versicherungsschutz zu gelangen. Unsere Webseite hilft hierbei und zeigt, wie die Absicherung in der PKV wirklich lohnenswert wird!