Diebstahl im Krankenhaus – Wer zahlt?

Diebstahl im Krankenhaus

Ein Diebstahl im Krankenhaus? Wer zahlt eigentlich bei einem solchen Schaden?

Ein Diebstahl im Krankenhaus ist generell problematisch, was die Zuständigkeiten anbelangt. Eine Hausratversicherung ist zunächst zuständig, wenn Dinge aus dem Haus oder der Wohnung entwendet werden. Das Krankenhaus hat zwar eine Obhutspflicht, diese aber nur unter gewissen Umständen. Zudem tun sich auch beim Spind und der Frage der sicheren Aufbewahrung einige Schwierigkeiten auf. Wer Versicherung zahlt also?

Eine Hausratversicherung sichert in der Regel bewegliche Gegenstände, die sich im Haus oder der Wohnung befinden, ab. Zudem kann eine Außenversicherung beinhaltet sein. Besonders bei Premium-Verträgen ist dies häufig der Fall. Es empfiehlt sich also den eigenen Vertrag einmal genau zu studieren und zu sehen, was für den Fall eines Diebstahls im Krankenhaus versichert wäre und was nicht.

Was zahlt die Außenversicherung der Hausrat?

Prinzipiell zahlt die Außenversicherung erheblich weniger als die Hausratversicherung bei Diebstählen im versicherten Wohnbereich. Etwa 10 – 20 % sind üblich. Wichtig ist aber: Es muss ein Einbruch vorliegen. Gelingt es dem Dieb allerdings, das Wertfach oder den Spind ohne Probleme zu öffnen – weil es nicht abgeschlossen war – , dann zahlt die Hausratversicherung nicht für den entstandenen Schaden.

  • Bargeld wird von einer Außenversicherung nur bis zu 200 Euro erstattet. Mehr Bargeld wird ein Patient für gewöhnlich in einem Krankenhaus auch nicht brauchen. Grundsätzlich sollten Patienten so wenig Bargeld wie möglich mit ins Krankenhaus nehmen.
  • Bücher, die nicht originalverpackt sind, haben keinen hohen Wert mehr. Immaterielle Werte können von keiner Versicherung bezahlt werden.
  • Auch bei Kleidung machen die Versicherer von einer meist niedrigen Pauschale Gebrauch. Es empfiehlt sich jedoch: Gehen Sie als Patient nicht mit einer Designerjacke oder einem teuren Pelzmantel ins Krankenhaus.

Zahlt das Krankenhaus für gestohlene Wertsachen?

Krankenhäuser haben zunächst eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Patienten und nur eingeschränkt eine Obhutspflicht für deren Wertgegenstände. Ein Krankenhaus bietet in der Regel an, Wertgegenstände an der Rezeption abzugeben. Dort werden sie sicher verwahrt und dafür haftet das Krankenhaus. Das ist vor allem für Wertgegenstände sinnvoll. Sollten Sie das Patientenzimmer während einer Behandlung oder einer Operation verlassen müssen, bitten Sie darum, Handy, Tablet oder Notebook an der Rezeption zu verschließen. Nach der Behandlung oder nach dem Aufwachen können Ihnen die Wertgegenstände ans Bett gebracht werden bzw. Sie holen sich die Wertgegenstände wieder an der Rezeption des Krankenhauses ab.
Für einen längeren Aufenthalt hingegen ist diese Regelung wenig praktikabel: Denn Wertsachen, die man im Krankenhaus lediglich einschließen lässt, hätte man auch daheim lassen können. Wenn die Wertsachen also in einem Schrank eingeschlossen sind und nach der Operation oder auch später verschwinden, kann das Krankenhaus in Haftung genommen werden, falls ein Einbruch vorliegt. Auch hier gilt also, dass das Schloss geknackt oder die Tür eingedrückt worden sein muss. Falls es einem Dieb gelingen sollte, das Schloss zu öffnen, etwa mit einem Generalschlüssel, kann man wenig tun.

Eine Versicherung für Handy, Notebook und Co.

Eine weitere Alternative besteht darin, für ein Handy, ein Tablet oder ein Notebook eine extra Versicherung abzuschließen. Bei Handy-Verträgen mit einem großen Anbieter gibt es für wenige Euro im Monat Versicherungen, die das Handy gegen Diebstahl und Verlust schützen. Das Smartphone kann auch gegen Beschädigung durch Sturz oder Wasserschaden versichert werden.
Solche Versicherungen gibt es auch für ein Notebook und ein Tablet und es ist ohnehin sinnvoll, diese doch recht teuren und wertvollen Geräte, die allgemein häufig gestohlen oder im dauernden Gebrauch beschädigt werden, auf diese Weise zu versichern.

Handyversicherungen sind schon recht günstig zu haben, zum Beispiel beim kundenfreundlichen Anbieter „Schutzklick“ ab 34,95 Euro!

Unser Tipp:

Versicherungen sind für viele ein leidiges Thema. Doch kommt es zum Schadenfall, lohnt es sich, wenn man etwas mehr über seinen Versicherungsschutz weiß. Dann zeigt sich meist auch, dass die abgeschlossene Versicherung gar nicht auf dem neuesten Stand ist oder Sie zu viel für Ihre Versicherung zahlen. Experten empfehlen: Ein regelmäßiger Versicherungsvergleich lohnt sich. Häufig bekommen Sie heutzutage mehr Leistungen zu einem niedrigeren Preis.


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