Kfz-Versicherung für Fahranfänger

Kfz-Versicherung für Fahranfänger

Gerade 18 Jahre alt geworden und nun allein Auto fahren können. Doch was müssen Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung beachtet werden?

Endlich ist der 18. Geburtstag erreicht und das Kind darf mit dem Auto der Eltern fahren. Das spart für Mutter und Vater Zeit, da sie nun nicht mehr Privatchauffeur spielen müssen. Außerdem ist der Führerschein ein weiterer Meilenstein des Erwachsenwerdens. Doch wie steht es um den Versicherungsschutz bei der Kfz-Versicherung? In was für einer Schadensfreiheitsklasse sind Fahranfänger? Auf was muss geachtet werden?

Kfz-Versicherung: Wer kann aufgenommen werden?

Bei Abschluss der Kfz-Versicherung gibt der Versicherungsnehmer an, wer mit dem Wagen fahren wird. Dies beeinflusst den Beitrag erheblich. In Familien werden in der Regel der Name des Fahrzeughalters und sein Partner eingetragen. Dies ermöglicht, an Beitragsgebühren zu sparen. Umso mehr Personen in die Versicherung inkludiert sind, desto teurer wird sie. Kommt nun das eigene Kind als Fahranfänger dazu, ändert sich die Sachlage. So ist es dringend erforderlich, dass die Eltern den Fahranfänger der Versicherung melden. Dies erhöht jedoch die Beiträge immens. Wer einen Fahranfänger versichern möchte, der steigert – statistisch gesehen – das Risiko auf einen Schadensfall erheblich. Immerhin sind bei Fahranfängern Unfälle besonders häufig. Die Versicherungen möchten sich gegen hohe Kosten mit sehr hohen Versicherungsbeiträgen absichern. Diese müssen über mehrere Jahre hinweg gezahlt werden, denn je nach Versicherung gilt das Kind bis zum Alter von 23 oder 25 als Fahranfänger.

Macht eine Kfz-Versicherung für Fahranfänger Sinn?

Wenn der Fahranfänger eine Versicherung direkt abschließen möchte, kommt er kaum günstiger davon. Die Einstufung des Fahranfängers bei der Versicherung erfolgt automatisch in der teuersten Schadensklasse 0. Auf der anderen Seite hat ein eigener Versicherungsschutz den Vorteil, dass unfallfreie Beitragsjahre gesammelt werden können. Dadurch werden Rabatte bei der Grundprämie erzielt. Zu bedenken ist jedoch: Wenn ein Fahranfänger die Versicherung seiner Eltern bisher genutzt hat und sich nach einigen Jahren Fahrpraxis dazu entschließt, sich selbst zu versichern, dann kann er davon durch Vergünstigungen profitieren.

Versicherung für Fahranfänger: das eigene Auto

Wenn der Fahranfänger ein eigenes Auto hat, sollte er es als Zweitwagen auf den Namen der Eltern anmelden. Dies geht jedoch nur bei der gleichen Versicherung, bei der auch die Eltern sind. Wer so den Fahranfänger mitversichert, der wird in Schadensfreiheitsklasse ½ eingeordnet. Dies spart also bereits mehrere Hundert Euro pro Jahr. Eine andere Variante sind Familientarife, die von einigen Versicherern angeboten werden. Ein Gespräch mit der eigenen Kfz-Versicherung ist entscheidend, um über die jeweiligen Konditionen bestmöglich informiert zu sein. Zudem lassen sich von Verwandten und Lebenspartnern SF-Klassen übernehmen. Dies ist vor allem für Personen geeignet, die schon seit einigen Jahren einen Führerschein besitzen, aber noch nie ein eigenes Fahrzeug angemeldet hatten.

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Dieser Artikel gibt es sehr schön weiter wie es sich mit den Versicherungen bei Fahranfängern verhält. Sich über einen Verwandten zu versichern birgt immer Risiko für den Verwandten, weil dieser im Schadensfall hochgestuft wird. Auch wenn man sich Geld sparen kann , sollte man das genau überlegen welche Möglichkeit die beste wäre.

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