Schulkind verletzt sich auf Schulweg – Wer zahlt?

Schulkind

Auf dem Weg zur Schule können mitunter Gefahren für Schulkinder lauern. Wie ist das Kind bei einem Unfall versichert?

Viele Eltern begleitet die tägliche Angst, dass ihrem Kind auf dem Schulweg etwas passieren könnte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Schulweg über verkehrsreiche Straßen führt oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden muss. Was aber, wenn sich das Schulkind verletzt?

Sollte es zu einem Unfall kommen, ist das Kind über die Unfallversicherung der Schule abgesichert. Wie auch bei Berufstätigen, muss eine solche Versicherung von der Schule für jedes Kind abgeschlossen werden. Der Unfall gilt als Wegeunfall. Die Berufsgenossenschaft übernimmt alle Kosten der Behandlung und Rehabilitation. Sollte es zu Folgeschäden kommen, werden die Kosten ebenfalls von der Berufsgenossenschaft bezahlt. Mitunter kommt es jedoch zu Streitigkeiten zwischen den Eltern und der Versicherung. Angenommen, das Kind verletzt sich auf dem Schulweg und die Versicherung möchte dafür nicht aufkommen, weil das Kind nicht auf direktem Weg zur Schule gegangen ist. Problematisch kann es bereits werden, wenn das Kind einen Umweg macht, um den Freund oder die Freundin von zu Hause abzuholen. Dies wird dann mitunter nicht als Unfall auf dem Schulweg gewertet. Für diese Fälle ist es sinnvoll, wenn die Eltern eine Unfallversicherung für ihr Kind oder eine Kinderinvaliditätsversicherung abschließen. Beide Versicherungen erbringen die Leistungen auch dann, wenn der Unfall auf einem erweiterten Schulweg oder in der Freizeit passiert. Das Kind ist somit umfangreich abgesichert.

Versicherungsschutz bei Fahrten mit Bus und Auto

Passiert ein Unfall mit dem Bus und das Kind ist verletzt oder ist die Verletzung die Folge von einem Unfall mit Mitfahrgelegenheit, ist das Kind ebenfalls abgesichert. Die Absicherung beschränkt sich nicht nur auf die Behandlungskosten unmittelbar nach dem Unfall, sondern umfasst auch Spätfolgen, wenn sie auf den Unfall zurückzuführen sind. Bei Unfällen, die im Bus oder im Auto passieren, ist das Kind ebenfalls über die gesetzliche Unfallversicherung der Schule versichert. Um die Leistungen der Versicherung in Anspruch nehmen zu können, spielt es keine Rolle, ob der Unfall mit Mitfahrgelegenheit passierte oder ob das Kind mit dem Fahrrad gefahren oder gelaufen ist. Wichtig ist, dass die Vorgaben in Bezug auf den Schulweg eingehalten werden. Wenn Sie Ihr Kind umfassend absichern möchten, können Sie eine Unfallversicherung abschließen. Die Kinderunfallversicherung kann in Ihre eigene Versicherung eingeschlossen werden. Alternativ entscheiden Sie sich für den Abschluss einer speziellen Kinderunfallversicherung. Diese Versicherung können Sie in Verbindung mit einer Kinderinvaliditätsversicherung abschließen. Die Kinderinvaliditätsversicherung können Sie auch einzeln abschließen. Wenn Sie sich für eine Versicherung entscheiden möchten, ist es wichtig, dass Sie die Unterschiede zwischen beiden Absicherungsvarianten kennen.

Unfallversicherung oder Kinderinvaliditätsversicherung – was ist besser?

  • Eine Unfallversicherung erbringt Leistungen nach einem Unfall, unabhängig davon, ob er im häuslichen Bereich oder in der Freizeit geschehen ist. Erleidet Ihr Kind einen Wegeunfall auf dem Weg zur Schule, können Sie aus Ihrer Unfallversicherung dennoch Leistungen beziehen. Eine Unfallversicherung erbringt verschiedene Leistungen. Sie können ein Krankenhaustagegeld vereinbaren und eine Einmalzahlung, sollte nach dem Unfall ein Grad der Invalidität festgestellt werden. Auch kosmetische Operationen werden von der Versicherung übernommen. Einige Versicherer bieten die Zahlung einer lebenslangen Unfallrente. Diese Leistung verteuert die Prämie jedoch spürbar.
  • Möchten Sie Ihr Kind für den Fall eines Unfalls mit einer lebenslangen Unfallrente absichern, ist eine Kinderivaliditätsversicherung die richtige Wahl. Diese Versicherung erbringt Leistungen abhängig von dem Invaliditätsgrad. Abhängig von den Vereinbarungen im Versicherungsvertrag können Einmalzahlungen ebenso beansprucht werden wie eine Rente bei Invalidität. Da auch die gesetzliche Unfallversicherung der Schule Leistungen erbringt, ist Ihr Kind im Falle eines Unfalls optimal abgesichert.

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