Rattengift – Gefahr für Katzen

Gefahr für Katzen bei Rattengift

Wie sich Rattengift bei Katzen auswirkt und was bei den ersten Anzeichen zu tun ist, erfahren Sie hier.

Insbesondere in der kalten Jahreszeit siedeln sich Mäuse häufig in Kellerräumen, Schuppen oder an anderen warmen Plätzen in der Nähe der Menschen an. Dort finden sie Schutz und Futter. Um sie zu vertreiben, wird gern zum Rattengift gegriffen. Dies kann jedoch fatale Folgen haben, etwa wenn die Katze das Rattengift frisst.

Diese Symptome kann Rattengift bei Katzen auslösen

Rattengift ist hochgiftig, da es die Mäuse töten soll. Auch bei Katzen kann es zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und gar den Tod auslösen. Welche Gefahr vom Rattengift konkret ausgeht, hängt entscheidend von der gefressenen Dosis ab. Allgemeinsymptome können jedoch Erbrechen, Anämie, Teilnahmslosigkeit und Futterverweigerung sein. In dem Rattengift sind Cumarinderivate enthalten, die eine starke Blutungsneigung verursachen können. Dazu gehören Blut im Urin sowie Kot, blutiger Auswurf beim Husten sowie Nasenbluten. Bei Einblutungen in den Gelenken kann es zu Lähmungen kommen. Blutergüsse und Lungenblutungen sind weitere mögliche Symptome. Hat die Katze viel Rattengift gefressen, treten Schocksymptome auf und das Tier stirbt in der Regel.

Was tun bei Anzeichen von Rattengift bei der Katze?

Besteht die Vermutung, die Katze hat Rattengift zu sich genommen, muss sie sofort behandelt werden. Nur durch ein schnelles Eingreifen des Tierarztes besteht die Chance, dass das Tier wieder gesund wird oder ihr Leiden rasch beendet wird. Gut ist es, wenn der Tierhalter vorab eine Krankenversicherung für die Katze abgeschlossen hat. Sie kommt für die Kosten des Tierarztes und die Medikamente auf. Dadurch kann das geliebte Haustier gerettet werden, selbst wenn gerade kein Geld für den Tierarzt übrig wäre. Auf eine Katzenkrankenversicherung sollten Tierhalter generell nicht verzichten, denn neben einer Vergiftung mit Rattengift kann auch aus vielen anderen Gründen ein tierärztlicher Notfall auftreten. Krankenversicherungen für Katzen werden zumeist in zwei Kategorien unterteilt: die Vollversicherung und die Operationsschutzversicherung. Die erstgenannte Versicherung bietet einen Rundumschutz, der auch die regelmäßige Vorsorge umfasst. Die Operationsschutzversicherung kommt für Operationen sowie die damit einhergehenden Diagnoseverfahren sowie Nachbehandlungen auf.

Verzicht auf Rattengift: Was hilft bei Ratten anstelle von Gift?

Mäuse und Ratten zu vertreiben ist gar nicht so leicht. Mit ein wenig Glück fängt die Katze selbst das Ungeziefer. Eine andere Alternative sind professionelle Lebend- und Totschlagfallen. Sie stellen immer noch ein gewisses Risiko für die Katze dar, aber dieses ist geringer als beim Rattengift. Tierfreunde entscheiden sich besonders gern für die Lebendfallen, dank denen die Maus nicht stirbt. Sie kann fernab von Häusern auf einem Feld ausgesetzt werden. Ihre Funktionsweise basiert auf einem einfachen Aufbau: Sie setzt sich aus einer Box oder einem Käfig sowie einem Trittbrett zusammen. Läuft das Nagetier auf das Trittbrett, wird der Eingang der Box oder des Käfigs automatisch geschlossen. Manchmal lassen sich mithilfe dieser Methode sogar mehrere Tiere auf einmal fangen. Einige Anbieter der Schädlingsbekämpfung werben mit Ultraschallgeräten, die Ratten und Mäuse vertreiben sollen. In der Praxis haben sich diese Geräte allerdings kaum bewiesen.

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