Wann gilt ein Mensch als pflegebedürftig?

Nach welchen Kriterien gilt ein Mensch als pflegebedürftig?

Tragische Unfälle oder das fortschreitende Alter sind häufig Ursache dafür, dass Menschen pflegebedürftig werden.

Eine Erkrankung oder ein schwerer Unfall können dazu führen, dass sich der Alltag eines Menschen extrem verändert. Er kann nicht mehr arbeiten, ist auf Hilfe von anderen angewiesen. Doch ab wann zählt ein Mensch als pflegebedürftig?

Pflegebedürftig – ab wann besteht Handlungsbedarf?

Die Menschen werden immer älter und mit zunehmenden Alter kann die Gesundheit Probleme bereiten. Ein SchlaganfallDemenz, Parkinson, aber auch Krebs oder schwere Herz-Kreislauferkrankungen können die Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen. Aber auch das hohe Alter selbst kann Probleme bereiten. Das Hör- und Sehvermögen lässt nach, das Laufen fällt schwerer und die Verrichtung der täglichen Aufgaben wird zu einer starken Belastung. Als pflegebedürftig wird ein Mensch bezeichnet, wenn er nicht mehr in der Lage ist, den Haushalt selbst zu führen und Hilfe beim Einkaufen, bei der Körperpflege und bei den anderen Dingen des täglichen Lebens benötigt. Ab wann die Pflege organisiert wird, entscheiden die Betroffenen gemeinsam mit ihrer Familie. Grundsätzlich können Kinder die Pflege der Eltern übernehmen. Aufgrund der hohen Mobilität der jungen Menschen ist eine Pflege zu Hause nicht immer möglich. In diesem Fall muss durch die Familie eine Pflege im Heim organisiert werden. Doch nicht nur ältere Menschen können von einer Pflegebedürftigkeit betroffen sein. Jüngere Menschen können durch eine Erkrankung oder durch einen Unfall pflegebedürftig werden. In diesem Fall brauchen sie die gleiche Hilfe wie ein pflegebedürftiger älterer Mensch.

Welche Pflege für wen?

Die ideale Pflege gibt es nicht, sondern die Betreuung muss immer im Einzelfall in Abstimmung mit dem pflegebedürftigen Menschen abgestimmt werden. Es kann auch nicht pauschal gesagt werden, welche Krankheit einer Pflege bedarf und welche nicht. Eine Pflege bei Parkinson und eine Pflege bei Demenz ist fast immer notwendig. Die Betroffenen sind körperlich und geistig oftmals nicht mehr in der Lage, ihren Haushalt allein zu führen. Viele pflegebedürftige Menschen wünschen sich, dass sie in ihrem eigenen Zuhause verbleiben können. Ist eine Pflege durch Angehörige möglich, ist dies oftmals kein Problem. Ein Pflegedienst kann die Angehörigen unterstützen. Diese Art der Betreuung ist nicht nur sehr individuell, sondern sie ist auch preiswerter als ein Platz im Heim. Dennoch fallen Kosten an, die von dem pflegebedürftigen Menschen oder von seiner Familie zu tragen sind. Wenn im Laufe des Lebens keine Rücklagen gebildet werden konnten und auch die Kinder des pflegebedürftigen Menschen nur ein geringes Einkommen haben, müssen die Pflegeleistungen eingeschränkt werden. Es können nur Leistungen in Anspruch genommen werden, die das Sozialamt bezahlt. Da eine Pflegebedürftigkeit jeden Menschen unabhängig von seinem Lebensalter treffen kann, ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen. Der Abschluss einer Pflegeversicherung in jüngerem Lebensalter ist lohnenswert. Die Beiträge für eine solche Pflegezusatzversicherung sind bei jüngeren Menschen gering. Im Laufe der Jahre wird ein angemessenes Kapital aufgebaut. Im Falle der Pflegebedürftigkeit bekommt der Versicherte eine Rente. Mit dieser Rente können die monatlichen Kosten für die häusliche Pflege oder für einen Platz in einem guten Pflegeheim bezahlt werden.

Pflegebedürftig – was nun?

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Eltern nicht mehr allein zurechtkommen oder wenn Sie Ihren Partner oder Ihr Kind nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung pflegen müssen, steht am Anfang viel Organisation. Es muss ein passender Heimplatz gesucht oder das Zuhause für die Pflege entsprechend vorbereitet werden. Die damit verbundenen Kosten muss der Pflegebedürftige selbst tragen. Wurde eine Pflegeversicherung abgeschlossen, können oftmals Einmalzahlungen beansprucht werden. Diese sind für den Umzug ins Pflegeheim oder für den Umbau des Zuhauses sehr hilfreich. Die eigentliche Pflegerente ist an die Feststellung der Pflegestufe gekoppelt. Je höher der Pflegebedarf ist, desto höher fällt die Rente aus. Sie wird neben der staatlichen Pflegerente gezahlt, sodass im Monat ausreichend Geld für Pflegeleistungen zur Verfügung steht. Dies erleichtert die Pflege und entlastet die pflegenden Angehörigen.

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